© Heiko Krebs
Kurz-, Mittel- oder Langstrecken, Weitsprung oder Hochsprung, Speer-, Schleuderball oder Ballwurf
sowie Kugelstoßen gehören zum Programm für die Jüngsten ab 6 Jahren, aber auch bis ins hohe Alter wird
für den Wettkampf trainiert - wie unser Ehrenmitglied und Ehrenbürger von Undenheim Richard Kalbfuß
(gest. 2006 mit 105 Jahren) bewiesen hat. Seit 2004 sind wir um eine Attraktion reicher -
eine neue kombinierte Weit- und Hochsprunganlage
ziert nun das Gelände. Eingeweiht wurde diese am 29.05.2004.
Überreichung des Gratulationstellers durch den
TV Amöneburg (© H. J. Otter)
Beim Sportwettkampf der Seniorinnen und Senioren starteten 41 Teilnehmer, von der jüngsten
Seniorenklasse der über Vierzigjährigen (M40) bis zur ältesten M85. Die Bestleistung von 2184 Punkten
erzielte wieder einmal Günter Schollmayer vom ESV Mainz und erreichte exakt die gleiche Punktzahl
wie im Jahr davor in seinen Wahldisziplinen 100m-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen.
Auch Ishild Müller von der TSG Nieder-Rodenbach konnte bei den Seniorinnen wie im Vorjahr den Topwert
setzen - mit 829 Punkten in den Disziplinen Schleuderball, Weitsprung und Kugelstoßen.
Die beiden Undenheimer Leichtathleten in der Altersklasse M40 mussten sich mit den Plätzen 3 und 4
begnügen. Dabei entschied Thilo Brand mit 1301 Punkten das interne Duell gegen Heiko Krebs (1268 Punkte)
knapp für sich. Heinrich Loeb, bisher der älteste aktive Leichtathlet der Undenheimer trat zum
Wettkampf nicht an. Walter Schwamb dagegen startete in der Altersklasse M75 und holte sich den Titel.
Im Einzel-Schleuderballwettbewerb erzielte Helmut Hessert (M65) mit 45,71m die größte Weite.
Von allen Seiten wurden die Undenheimer Trainerinnen Isabel Pfeiffer und Alena Kröhler für die
Organisation gelobt, die auch eine Kiste Wein als Preis an den teilnehmerstärksten Verein TV Amöneburg
übergaben. Dieser revanchierte sich mit einem Zinnteller mit einer Gratulationsgravur zum
150jährigen Jubiläum. Heini Gerhardt vom TV Ketternschwalbach (Rheingau-Taunus-Kreis) erhielt für die
Tageshöchstwertung den von Verbandsbürgermeister Klaus Penzer gestifteten Pokal.
Am späten Nachmittag, nach der Siegerehrung im Turnerschuppen auf dem Kerbeplatz,
ging man zufrieden und verletzungsfrei auseinander mit dem festen Vorsatz, auch im Jahr 2012
diese Veranstaltung wieder zu besuchen.
Nebenbei konnten einige Starter ihre Leistungen für das Deutsche Sportabzeichen absolvieren und
sich nach bestandener Prüfung der Kategorien Schwimmen und Langstrecke (z. B. Radfahren)
ihre Leistungen in Form einer Sportabzeichen-Auszeichnung bestätigen lassen.
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